Was wir als Eltern tun ...

 

  • das Schwerste zuerst: Wir sind Vorbilder, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr: in unserem Tun und Reden, im Miteinander, unter Zeitdruck, beim Musizieren, Singen oder Vorlesen, beim maßvollen Umgang mit Fernsehen und Computer.
  • das Leichteste: Sich durch den Waldorfkindergarten zu einer bewussteren Erziehung anregen zu lassen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.
  • das Verbindende: Mitgestaltung und Hilfe bei Festen, gelegentliches Zupacken in Haus und Garten oder Basteln in gemütlicher Runde - ein Kindergarten als Gemeinschaftserlebnis.

Wichtig ist uns auch ein verantwortungsbewusster Umgang mit Fernseher und Computer. Wünschenswert wären ein fernseh- und computerfreies Aufwachsen des Kindes bis zum 3. Lebensjahr sowie eine grundsätzliche elterliche Begleitung bei der anschließenden Nutzung der Medien. Unkontrollierter Fernsehkonsum, Dauerbeschallung durch Radio und Kinderkassetten, die vorschulische Beschäftigung mit PC-Spielen oder ein unregelmäßiger, vereinzelter Tagesablauf zuhause sind in direktem Zusammenhang mit kindlichen Schädigungen wie Konzentrationsstörungen, Lähmung der Eigeninitiative oder Aggressionen zu sehen. Hier ist die elterliche Verantwortung und Kooperation deutlich gefordert.